Zürich durch die Augen von Luna Sofia, Veganerin und Zürcherin

In die Stadt Zürich sind alle verliebt! Täglich strömen Touristen hindurch, knipsen Fotos, bewundern die Gassen im Niederdorf und entspannen sich bei einem Spaziergang zwischen Bellevue und Chinawiese. Die Stadtbewohner sprechen von hoher Lebensqualität mit enormem Kulturangebot und wunderschöner Natur. Aber was macht Zürich sonst noch aus? Für mich persönlich spielt sich das Leben hauptsächlich im Kreis 3, 4 und 5 (Stadtteile), Wipkingen und am See ab. Mein Lieblingsort ist der Untere Letten (Badi am Fluss) wo es sich Jung, Alt, Babies und Hipster auf drei Ebenen gut gehen lassen, Sonne und Wasser geniessen. Die Variation und Toleranz der Badegäste ist ein Spiegelbild für das Leben in Zürich. Alle haben andere Vorstellungen, was gerade für sie gut ist, trotzdem geniessen sie zusammen den Tag. Genauso ist es auch mit dem Vegansein in Zürich. Man kann seinen Kaffee mit Mandel-, Soja- oder Hafer-Milch geniessen und wenn jemand Kuhmilch mag, ist das auch in Ordnung. Fleischliebhaber wählen ab und zu ein veganes Menu.

Es ist die Offenheit der Zürcher, etwas Neues zu probieren, welche die kulinarische Szene prägt.

Von edlen Restaurants bis Foodtrucks, überall wird mit sogenanntem Super Food experimentiert. Das Ganze ist sehr dynamisch. Sobald Raum frei wird, entsteht ein Pop-Up Restaurant mit etwas Veganem auf der Speisekarte. Viele Zürcherinnen und Zürcher essen bewusst eine Mahlzeit pro Tag rein vegan. Es ist so schön, mitten drin in dieser Dynamik zu sein, egal ob man hier wohnt oder die Stadt besuchen kommt. In diese Stadt wird man sich einfach verlieben.

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