Bärn, i ha di gärn! – von Michèle Fasnacht

Einführungstext Region Bern im VegiPass 2019:

Sandsteingebäude, Lauben und jede Menge Pflastersteine – wo fällt die Wahl des Schuhwerkes des Öfteren auf die bequemen Toms-Schuhe anstatt der hochhackigen Pumps? Richtig! Willkommen in der Stadt Bern, die mit ihrem gemütlichen Akzent und der im Sommer mit Gummibooten und anderen Vehikeln dekorierten Aare einer der schöneren Flecken der Erde darstellt.

Seit rund sechs Jahren bin ich nun ein offizielles Bärner Meitschi und verbringe meine freien Stunden am liebsten beim Mädels-Kaffee-Klatsch in hippen Foodspots. Und von denen gibt’s immer mehr. Das Unternehmertum der Berner ist in den letzten Jahren definitiv zum Leben erwacht. Von liebevoll umgebauten Containern mit regionalem Angebot über kreative Popup- Restaurants hin zu neuen Einkaufsmöglichkeiten, die mit fortschrittlichen Konzepten überraschen:

Das Angebot wächst und wächst.

Findet mal kein Quartierfestli statt, kommt der Genuss in den zahlreichen Kaffee-Ecken und Brunch-Locations nicht zu kurz. Obwohl es in unserer Hauptstadt noch wenig reine pflanzliche Angebote gibt, kommen wir Grünliebhaber keinesfalls zu kurz. In vielen Restaurants gibt es tolle fleischlose Gerichte, die auch das Veggie-Herz höherschlagen lassen. Und ich bin sicher, das erste vegane Restaurant lässt nicht lange auf sich warten. «Wede di wosch la tribe, muesch zersch chönne loslaa», das gilt nicht nur für den Brückensprung in die Aare, sondern auch für das Annehmen neuer Denk- und Essweisen in der traditionsreichen Stadt Bern. Losgelassen haben die Berner aber nun definitiv – lassen wir uns nun treiben und freuen uns gemeinsam auf viele neue kulinarische Highlights.

Michèle Fasnacht, 2018

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